Das Erkenntnisspiel

Das Erkenntnisspiel

Wir waren die erste Schulklasse, die das Erkenntnisspiel mit dem Ars Electronica Center und Otelo Vorchdorf durchführen durfte. Ein tolles Gefühl an einem Pilotprojekt beteiligt zu sein. 

Um was ist es gegangen?

Technologie ist allgegenwärtig, erweitert unsere Sinne, gibt uns Feedback, motiviert, unterstützt und überwacht uns. Doch welchen Gesetzmäßigkeiten folgt sie dabei – wer hat die Technologie unter Kontrolle bzw. wen hat sie bereits unter Kontrolle?

Im Erkenntnisspiel wird durch den Einsatz von Virtual Reality Brillen die Grenze zwischen Realität und Fiktion beinahe aufgehoben. Es spielt eine Gruppe von bis zu 25 Personen in 3 Teams parallel. Dabei gibt es jeweils

einen Client, der die Welt „durch“ ein Smartphone sieht, das als VR-Brille fungiert, mit einer Smartwatch zur Datenerhebung und Standortbestimmung ausgestattet ist und Missionen zu erfüllen hat 

einen Mission Controller. Er hat Zugriff auf die Datenbrille und die Smartwatch des Client und steuert so von einer Kommandozentrale über eine Telefonverbindung zum Client dessen Aktivitäten, 

einen Health-Care & Monitoring Beauftragten, der für den Gesundheitscheck am Beginn des Spiels zuständig ist und die laufende Überwachung aller gesammelten Daten übernimmt und 

einen Ghost, einen Beobachter, der als schützende Begleitperson während der Missionen dabei ist. 

Obwohl alles im Realraum stattfindet, entsteht der Eindruck man befindet sich in einer virtuellen Spielwelt. Durch dieses Spielsetting werden die TeilnehmerInnen zur Selbstreflexion angeregt und Themen wie Datenschutz, virtuelle Persönlichkeit,… können recht anschaulich in einer anschließenden Reflexionsrunde bearbeitet werden. 

Text: AEC, Otelo Vorchdorf, Innovatives Oberösterreich (Forschung, Wirtschaft, Zukunft) 

Organisation: Ars Electronicacenter & Otelo Vorchdorf

                    Susi Windischbauer, Hannelore Hollinetz, Harald Prohaska und Anna Baumgartner

Text: AEC/otelo

Fotos: Ingrid Haslhofer