Ölbohrung bei der RAG

Besuch bei der RAG – Bohranlage Schlatt in Schwanenstadt    

 

Die Schüler und Schülerinnen der Energie/Technikklassen (2b, 3b) verbrachten einige interessante,  aber auch kalte Stunden auf dieser Bohranlage und waren sehr beeindruckt. Sie staunten und ihre zahlreichen Fragen wurden von einem sehr motivierten Team der RAG unter der Leitung von Diplomingenieur  H. Heinzle deutlich und kindgerecht beantwortet.

 

Organisation/Fotos/Text: Frau Franziska Preimesberger 

Begleitung: Frau Irene Eder & Frau Direktor Berndorfer 

 

SchülerInnenberichte: 

Gabriel Hitzenberger

Zuerst wurden uns die geologischen Schichten des Alpenvorlandes erklärt und uns drei der Bohrer gezeigt. Uns wurde erklärt, dass man für 20 Meter bohren ca. eine Stunde braucht.

Wir bekamen eine Führung rund um den und auf den Bohrturm. Am Tag unseres Besuches waren sie 450 Meter tief. Der Bohrer dreht sich und wird rundum gekühlt. Um den Bohrturm aufzubauen braucht man nur 3 Tage. Nach dem Bohren wird das Loch mit Beton, Kies und oben mit Erde wieder zugeschüttet. Es werden immer zwei 9,3 Meter lange Metallstangen, die innen hohl sind, übereinander gestapelt.

Manuel Dickinger

Der Lehrausgang zur Probebohrung von der Firma RAG war sehr interessant. Die Sicherheitsmaßnahmen waren sehr streng. Wir bekamen Antworten auf alle unsere Fragen, die wir hatten. Die RAG übernimmt sämtliche Bohrarbeiten in OÖ. Sie bohren bis zu 4500. In 80-90 Tagen. Die Bohranlage kostet an einem Tag stolze € 60.000.–. Bei unserer Besichtigung waren sie auf 450 m in der Erde. Das spannendste war, dass sie beim Bohren keinen Druck um die Stange in die Tiefe zu bringen brauchen, im Gegenteil sie müssen das Gewicht zurückhalten, nur das Gewicht von den Bohrstangen drückt es in die Erde.

Sie können auch schräg bohren. Die Wärme nimmt um 3 Grad auf 100 m zu.

Yasin Avandag

Am besten hat es mir dort gefallen, wo es warm war. Eine Bohrung dauert ca. 80 Tage. Die Bohrstangen sind 9,3 m lang. Man kann bis zu 5000 m hinunter bohren. Sie haben schon 450 m hinuntergebohrt. Das Aufbauen dauerte 3 Tage.

 

Alex Kiesenebner

Vieles war interessant, z. B. der Generator, der Bohrturm und dass Tobias den Bohrkopf heben wollte und dabei dreckig wurde. Ich fand auch interessant, als wir im Doghouse waren und erfuhren, dass sie bis 5000 m tief bohren können.

 

Fatma Tekel

Mir hat die Heizung gut gefallen, weil mir ganz kalt war und die Bohrung war spannend, weil es in die Erde tief hineingeht.

 

Tobias Söllradl

Mir hat der Bohrturm am besten gefallen. Sie sind bei 450 m Tiefe.

 

Feride Keskin

Es war sehr interessant, aber es war auch sehr kalt. Vor der großen Heizung war es sehr schön, weil wir uns gewärmt haben. Es ist sehr starke Arbeit, deswegen können keine Frauen dort arbeiten.

 

Rene Secklehner 

Heizung, Tief 450 m

 

Jenny Poiss

Die Exkursion zur Erdölbohrung in Schwanenstadt war sehr interessant. Die Mitarbeiter konnten alles so gut erklären, dass wir es verstanden. Wir erfuhren sehr viel über Erdöl und wie es an die Oberfläche befördert wird. Uns wurde auch erklärt, wie gefährlich die Arbeit auf dem Bohrturm ist.

Da es sehr kalt war, gefiel mir der Generator, aus dem warme Luft kam am besten. Der Bohrturm ist zwar riesig, aber er wird trotzdem in drei Tagen aufgebaut.

 

Jasmin Backmayr

Es hat mir ausgezeichnet gefallen, deswegen würde ich es weiterempfehlen und selber auch noch einmal hinfahren. Alles wurde ausführlich erklärt. Es gab eine Klimaanlage, obwohl es  – 1 Grad gehabt hat. Sie können bis zu 5000 m tief bohren und haben bis 450 m schon runtergegraben. Sie haben alles in drei Tagen aufgebaut. Es ist ziemlich groß, diese Station.

 

Manuel Nöbauer

Mir hat die Bohrstange gut gefallen. Das Kontrollzentrum war auch sehr interessant. Ich habe gesehen, wie sich die Bohrstange gedreht hat. Es gab eine Heizung, die Dampf abliess. Die Pläne und die Bohranlage waren sehr interessant.

Vanessa Gruber

Ich fand es sehr interessant, wie der Mann in so einem kleinen Raum gesessen ist und das alles gesteuert hat. Es hat mir sehr gefallen und es war auch sehr interessant. Man hat auch solche Bohrköpfe gesehen, mit denen sie bohren. Eine Bohrung dauert ca. 80 Tage.

 

David Michlmayr

Wir waren sogar in der Zentrale am Bohrturm. Das schönste war die Heizung, weil es so kalt war. Wir haben gesehen, wie so eine Bohrung funktioniert und es war sehr spannend.

 

Lorenz Roithner

Mir gefiel der Gasgenerator, wo warme Luft heraus kam und dass sie sich im Notfall an Seilen runterseilen. Dass sie 80 Tage für die Bohrung brauchen und die Bohrstangen 9,3 m lang sind.

 

Jessi Schlattner

Es war erstaunlich, dass es einen Raum gibt, in dem man an sogar kalten Tagen eine Klimaanlage braucht. Die Anrainer haben kein Mitspracherecht. Die Angestellten müssen Helme und Spezialschuhe tragen.

 

Michi Mairhofer

Es war sehr interessant und spannend. Es war nicht so laut, wie ich es mir vorgestellt habe. Am interessantesten war es im Führerhaus von dem Bohrturm.

 

Matthias Gattinger

Mir hat die Bohranlage sehr gut gefallen. Die langen Stangen, die 9 m lang sind. Das beste war der Generator, weil er warme Luft bläst. Die Firma heißt RAG. Eine Bohrung dauert 80 Tage. Derzeit haben sie 450 m gebohrt.